FSL Abschlussprojekt 8.7.2016

 „Du kannst mehr als Du glaubst!“  (Kurt Hahn)

Zum vierten Mal haben unsere „Großen“ am vergangenen Freitag ihre Abschlussprojekte im Foyer der Schule und an Ausstellungstischen in ihren Lernräumen präsentiert. 

 

Einiges war neu in diesem Jahr:

Nachdem sich die ersten beiden Gruppen erst in ihrem 9. Schuljahr den FSL-Abschlussprojekten widmeten, sind es inzwischen Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe, die sich individuelle Ziele und Herausforderungen suchen, an denen sie ein halbes Jahr lang arbeiten, bevor sie sich in der 9. und 10. Klasse den externen Prüfungen für die staatlichen Schulabschlüsse zuwenden. 

 

Aber auch inhaltlich haben wir gemeinsam mit den Jugendlichen einiges neu entwickelt und umgestaltet:

Zunächst einmal sind es nun nicht mehr wie früher verpflichtend 4 unterschiedliche Bereiche (Engagement – Interesse – Bewegung – Expedition) 

Die meisten Jugendlichen wünschten sich, sich auf EIN Schwerpunktthema konzentrieren zu können.

Hierzu haben sie dann einen praktischen Teil absolviert, in dem sie eine reale Herausforderung bewältigt haben, ein Produkt erstellt oder eine Aktion durchgeführt haben.

Daneben haben sie sich in einem schriftlichen Teil mit den theoretischen Hintergründen und unterschiedlichen Aspekten ihres Themas auseinandergesetzt. 

 

Damit wurde dann auch ein neues Logo notwendig, dass sie (grafisch an das bisherige angelehnt) selbst entwickelt haben. (> PDF mit der Erklärung des Logos)

 

Sie haben viel geforscht, sich engagiert, einiges bewegt und entwickelt und so das ein oder andere Hindernis überwunden…

Sie haben sich mit griechischer und nordischer Mythologie beschäftigt, mehrstöckige Torten gebacken, fotografiert, gezeichnet, geforscht und trainiert. Sie sind Trampolin gesprungen, haben sich für alte Menschen engagiert, sind fast 700 km mit dem Fahrrad von Lindau bis Köln geradelt, haben ein Baumhaus gebaut, eine Bodenturn- Aufführung trainiert und choreografiert, haben sich mit der Kunst der Maskenbildner beschäftigt und Aktionen für Flüchtlingskinder geplant. Sie haben sich mit dem Leben der Schwabenkinder auseinandergesetzt und sind deren Wege nachgegangen, waren auf dem SUP- board unterwegs, haben 4 Tage ohne jedes Hilfsmittel und ohne Handy in den Bergen verbracht und Filme gedreht.

Die Projekte waren so vielfältig wie die Jugendlichen selbst. Am Ende strahlten sie alle und der verdiente Applaus am Freitagabend war Lohn für ihren Einsatz und auch manche Durststrecke.