Wie geht es weiter nach der FSL?

Am Donnerstag, den 12. Januar 2017 gab es in der FSL einen Informationsabend der anderen Art. Es ging darum, was machen unsere Schüler, wenn sie die FSL beendet haben. Bisher gab es in Weitergehen einen Abend mit einem Vertreter der Arbeitsagentur. Dies war informativ, doch wurde es der FSL nicht ganz gerecht. Es wurde kurzfristig entschlossen, dass wir etwas anderes machen. Der Abend sollte für Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe angeboten werden und aber auch für die älteren Schüler aus den Jahrgängen 9+10 interessant sein, egal welchen Abschluss die Schüler machen werden.Obwohl der Abend sehr kurzfristig geplant wurde, haben 7 Referenten/Schulen zugesagt und am Abend selbst war das Foyer mit ca. 80 Personen (Schüler, Eltern und Pädagogen) gut gefüllt.

Die Referenten / Sprecher bis zur Pause:

  • Frau Rubenbauer-Früh, Fachoberschule Lindau
    Besonderheit: 11.Klasse -> 2 Wo Praktikum / 2 Wo Schule im Wechsel und zum Halbjahr eine neue Praktikumsstelle.
    Ab 2017 neuer Zweig: Gestaltung zusätzlich zu den bisherigen Zweigen Technik, Wirtschaft und Soziales
  • Frau Grothe, Arbeitsagentur Lindau
    Möglichkeiten der Beratung bei der Berufsorientierung, Möglichkeiten der Unterstützung bei Lernschwächen und Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützungen
  • Herr Uli Kaiser, Kreishandwerkermeister
    Handwerk und Ausbildung mit seinen vielfältigen Möglichkeiten zu arbeiten und gleichzeitig Geld zu verdienen und sich obendrein noch weiterzubilden.
  • Herr Gleiß, Berufliche Gymnasien, Friedrichshafen
    Vorstellung der Droste-Hülshoff-Schule, der Hugo-Eckener-Schule und der Claude-Dornier-Schule.  Es sind viele unterschiedliche Abschlüsse möglich und es gibt sogar die Möglichkeit, Chinesisch zu lernen.
    In Baden-Württemberg ist kein Abschluss ohne Anschluss!

In der Pause versorgten die Schüler von Weitergehen die Gäste mit Getränken, Waffeln und Crepes. Zusätzlich gab es die Möglichkeit, Apfelsaft und Apfelgelee des Apfelprojektes „Senftenau“ von W, zu erwerben.

Die Referenten / Sprecher nach der Pause:

  • Frau Birgit Sonnbichler, Kernjahr Vorarlberg, Lochau
    Möglichkeit zur Orientierung in 8 Monaten mit „Herz, Hand und Hirn“.
    Ein Weg, um selbstverantwortlich mit Arbeit, Weiterbildung und Coaching das eigene Talent besser zu erkennen.
  • Herr Lars Schwend / Frau Ronja Gebhard, Unikum Lindau
    Ein internationales, nachhaltiges, erfolgreiches Programm im Aufbau mit selbstgesteuertem Lernen, Möglichkeit zu externer Prüfung Abitur, Hilfe durch erfahrene Coaches, Nachhaltigkeitsmanagement, Praktika gerne weltweit mit Möglichkeit zur Unterstützung durch Erasmus-Programm
  • Robert Pakleppa, Zusammenfassung und „methodos“
    Die verschiedensten Möglichkeiten, welche am Abend vorgestellt wurden, stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern können die Wahl erleichtern. Denn Kinder von heute brauchen morgen eine andere Bildung. Wer keine Lust mehr auf Stundenpläne hat, kann sich über methodos Freiburg informieren.

Im Anschluss und auch schon in der Pause davor konnten sich alle nochmals austauschen und sich direkt detaillierte Informationen an den Tischen der jeweiligen Referenten holen. Insgesamt war es ein interessanter Abend, der viele Möglichkeiten aufzeigte und manchen Schüler und Erwachsenen positiv erstaunte. Im kommenden Schuljahr wird es diesen Abend wieder geben, allerdings früher im Schuljahr, ca. Ende Oktober / Anfang September.