WORLD PEACE GAME (nach John Hunter)

Vom 25.4.16 bis 30.4.16 nahmen Kinder der FSL am World peace game im Festspielhaus in Bregenz teil. Es haben 38 Kinder im Alter von 11 bis 13 Jahren aus Vorarlberg und Lindau fünf Tage lang im Bregenzer Festspielhaus an der Lösung der großen aktuellen Krisen unserer Welt gearbeitet - und sie gelöst. John Hunters interaktives geo-politisches Rollen-Strategie-Spiel wurde erstmalig am Bodensee gespielt.

Was Kinder, Eltern und PädagogInnen dabei gelernt haben und was davon im Alltag unserer Schulen ankommt ist das aktuelle Thema des kommenden SchulhausDialogs (11.05.2016) an der Freien Schule Lindau. Dazu laden wir neben Kindern die mitgespielt haben und ihren Eltern alle ein, die interessiert sind am Übertrag dieser und anderer vergleichbarer pädagogischer Aktionen in den Alltag an unseren Schulen.

World peace game: Spiel oder Ernst? Oder Beides? philosophisch oder praktisch? Oder Beides? Wenn John Hunter oder einer seiner Mitstreiter das "Klassenzimmer" betritt, dann sind die Schüler aufgefordert die großen Probleme der Welt zu lösen. Die SchülerInnen werden in Gruppen aufgeteilt und stellen jeweils die Regierung eines Landes dar. Sie übernehmen die wichtigsten Positionen des Landes (Regierungschef, Außenminister, Diplomaten, Bänker etc.) und werden mit den akuten weltweiten Problemen konfrontiert (Hunger, bewaffnete Konflikte, Ressourcenknappheit, Klimawandel, Flüchtlingsströme etc.). Ein Modell mit vier Ebenen (Land, Wasser, Luftfahrt und Weltall) stellt die Welt mit ihren Problemen dar. Die SchülerInnen werden aufgefordert diese Probleme in den Griff zu bekommen.

Doch es geht nicht so sehr um das Spiel, sagt Hunter, es geht darum, dass Kinder lernen, was in dieser Welt von extremer Wichtigkeit ist: komplexe Probleme erkennen, Informationen filtern, Verantwortung übernehmen, im Team arbeiten, schnelle Entscheidungen treffen – doch auch diese wieder revidieren, wenn sie ins Nichts führen oder auch einmal zu scheitern drohen – mitfühlen zu lernen mit allen Menschen die auf unserem Planeten leben. Es war ein wunderbares und unglaubliches Erlebnis, zu was für Lösungen die Kinder gekommen sind.